Deutsche Industrie im Austausch mit der OVCW

Die VCI-Delegation mit Generaldirektor Ahmet Üzümcü Bild vergrößern Die VCI-Delegation mit Generaldirektor Ahmet Üzümcü (3. v.r.) und Botschafter Israng (2. v.r.) (© OPCW)

Vom 25. – 26. Januar 2016 besuchte der Arbeitskreis “Internationale Kontrollfragen“ des Verbandes der Chemischen Industrie das Teschnische Sekretariat der OVCW.  Die Delegation, die sich aus zehn Mitgliedern aus verschiedenen Betrieben der chemischen Industrie und dem VCI selbst zusammensetzte, führte Gespräche mit dem Direktor der Verifikationsabteilung Philippe Denier und der für Industrieverifikation zuständigen Referatsleiterin Deva Hupaylo. Darüber hinaus fanden Gespräche mit dem Führungspersonal des Referats für internationale Zusammenarbeit und der Abteilung Strategie und Grundsatz der OVCW statt . _Abgerundet wurde der Aufenthalt durch einen Besuch des Labors der OVCW in Rijswijk und mehreren Gesprächsrunden mit der Ständigen Vertretung.

Da Inspektoren der OVCW regelmäßig deutsche Unternehmen im Rahmen des Chemiewaffenübereinkommens (CWÜ) inspizieren, sind die deutschen Unternehmen unmittelbar von Entscheidungen, die in der OVCW getroffen werden, betroffen.  Zudem leistet die deutsche Chemieindustrie freiwillige Beiträge zur Umsetzung der Ziele des CWÜ, beispielsweise im Rahmen des Associate Programmes der OVCW. Der Besuch der Delegation und der Austausch verschiedener Standpunkte waren ein wichtiger Beitrag, um dem gemeinsamen Ziel einer Welt ohne chemische Waffen ein Stück näher zu kommen.