Die GEKA in Munster - Endstation der Reststoffe syrischer Chemiewaffen

Finales Ziel der ca. 400 Tonnen Reststoffe syrischer Chemiewaffen ist die Gesellschaft für die Entsorgung chemischer Kampfstoffe (GEKA) in Munster (Niedersachsen). Dort werden die Giftgasreste, die an Bord des US-Schiffes Cape Ray durch ein Hydrolyse-Verfahren bereits neutralisiert wurden, innerhalb von ca. fünf Monaten, endgültig und umweltgerecht vernichtet Botschafter Dr. Israng bei GEKA Munster Bild vergrößern Botschafter Dr. Israng bei GEKA Munster (© Annika Rakowitsch)

Botschafter Dr. Israng, Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der OVCW, besuchte die GEKA in Munster, um sich über die Vernichtungsabläufe zu informieren. Vor Ort waren auch drei Inspektoren der OVCW sowie die sie begleitenden Bundeswehrsoldaten des Zentrums für Verifikationsaufgaben.

Im Rahmen einer Führung durch das weitläufige Gelände wurde den Besuchern der Vernichtungsprozess im Detail erläutert. Dabei konnten alle kritischen Nachfragen zur Zufriedenheit der Inspektoren geklärt werden.

Botschafter Dr. Israng dankte dem technischen Geschäftsführer der GEKA Dr. Krüger und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit. Die endgültige Vernichtung der syrischen Chemiewaffen in Munster ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit in Syrien und darüber hinaus, da mit ihnen nun niemandem mehr Leid zugefügt werden kann.