Dresdner Gymnasiasten unterstützen Kampf gegen Chemiewaffen

Die Dresdner Schüler beim Vortrag ihres Liedes gegen chemische Waffen Bild vergrößern Die Gewinner des Friedenswettbewerbes der Dresdner Frauenkirche, Schüler des Semper- und des Kreuzgymnasiums, tragen ihr selbst komponiertes Chemiewaffenlied anlässlich des OVCW-Tages in Den Haag vor (© Sempergymnasium Dresden)

Vom 2.-4. Mai 2016 fanden die OVCW-Tage unter dem Thema "Chemical Safety and Security in a Technologically Evolving World" in Den Haag statt. Dazu kam auf Einladung des Generaldirektors der OVCW u.a. eine Schülergruppe aus Dresden nach Den Haag. Diese Schüler (10. Klasse) sind die Gewinner eines von der Stiftung Frauenkirche initiierten Wettbewerbes zum Thema Chemiewaffen. Die beeindruckenden Siegerbeiträge sind unter folgendem Link abrufbar http://www.frauenkirche-dresden.de/preistraeger-des-schuelerwettbewerbs-geehrt/

Die 40 Gymnasiasten absolvierten ein dicht gedrängtes Programm. Im Rahmen eines Side-Events haben sie den Teilnehmern der Veranstaltung ihre Gewinnerbeiträge vorgestellt. Mit ihren Beiträgen haben die Preisträger gezeigt, wie man in moderner Form für die Gefahren, die von Chemiewaffen ausgehen, sensibilisieren kann. Höhepunkt war zweifelsfrei der Auftritt der Schüler bei der Abendveranstaltung in der OVCW. Dort wurde selbstverfasste und komponierte Lied zu Chemiewaffen „One mistake“   (Text: Franziska Köhler, Magnus Zühlke, Richard Kühn, Johanna Frieden, Musik: Richard Kühn) live vor großem Publikum vorgetragen. Der Anklang bei den Delegierten war enorm.  Auch die Jugendlichen konnten von ihren intensiven Tagen in Den Haag profitieren. So konnte die Gruppe u.a. in Gesprächen und Vorträgen mit mehreren OVCW- Mitarbeitern Einblick in deren Arbeit erhalten, und das OVCW-Labor in Rijswijk   besichtigen. Ebenso war es gelungen, Prof.Dr. Bertram Schmitt, Richter am Internationalen Strafgerichtshof, als Redner und Diskussionspartner für die Jugendlichen zu gewinnen.