OVCW- Generaldirektor Üzümcü bei der Lindauer Nobelpreisträgertagung

OVCW-Generaldirektor während der Podiumsdiskussion (links Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Martin Chalfie). Bild vergrößern OVCW-Generaldirektor während der Podiumsdiskussion (links Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Martin Chalfie) (© Israng)

Vom 25.-30. Juni 2017 fand die 67. Nobelpreisträgertagung im bayerischen Lindau statt. Dabei trafen ca. 500 Nachwuchsforscher aus 70 verschiedenen Ländern mit rund 30 Nobelpreisträgern zusammen. Die seit 1951 jährlich stattfindende Konferenz leistet einen wichtigen Beitrag zum Austausch von Wissenschaft und Gesellschaft.

Einer der Höhepunkte der Tagung war die abschließende Podiumsdiskussion „Ethics in Sience“ am 30. Juni 2017 auf der Insel Mainau. Neben Diskussionsteilnehmern wie Nobelpreisträger Prof. Dr. Martin Chalfie, Michael Lerch (University of Groningen), Karen Stroobants (University of Cambridge) und Prof. Dr. Jeffrey D. Kovac (University of Tennessee), nahm auch Ahmet Üzümcü, der General-Direktor der 2013 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OVCW), an der Diskussion teil. Die Teilnehmer diskutierten untereinander und mit dem hochklassigen Publikum Fragen zum Thema Wissenschaft und Verantwortung. Dabei  erörterten Redner, welche Faktoren unethisches Verhalten fördern, Konsequenzen für die Beziehung von Wissenschaft und Gesellschaft und wie Chemiker von ethischen Richtlinien beeinflusst werden können. Der OVCW-Generaldirektor wies in seinem Beitrag u.a. auf die „Den Haager Ethischen Richtlinien“ hin. Die Initiative zu diesem „Eid des Hippokrates für Chemiker“ geht auf die deutsche Ständige Vertretung bei der OVCW zurück.

Das Publikum während der Podiumsdiskussion auf der Insel Mainau. Bild vergrößern Das Publikum während der Podiumsdiskussion auf der Insel Mainau. (© Israng)