Anerkennung für deutschen Beitrag zur Vernichtung libyscher Chemiewaffen

Anerkennung für Beitrag zurVernichtung libyscher Chemiewaffen Bild vergrößern Generaldirektor Üzümcü (r.) zeichnet die deutsche Delegation, vertreten durch Botschafter Israng und Oberstleutnant i.G. Hoberg (BMVg), aus. (© OPCW)

Ca. 500 Tonnen toxischer „Dual-Use“-Chemikalien werden derzeit in Deutschland vernichtet und umweltgerecht entsorgt. Die Chemikalien stammen noch aus Zeiten des Gaddafi-Regimes und müssen nach dem Chemiewaffen-Übereinkommen beseitigt werden. Dies übernimmt erneut die bundeseigene Gesellschaft zur Entsorgung von chemischen Kampfstoffen und Rüstungsaltlasten mbH (GEKA) in Munster, die über eine langjährige Expertise verfügt. Libyen hatte die internationale Gemeinschaft zuvor um Hilfe bei der Vernichtung der Chemikalien gebeten. Sowohl die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OVCW) als auch der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen haben daraufhin entschieden, Libyen zu unterstützen. Der Transport durch Dänemark sowie die Vernichtung durch Deutschland wirf von einer Reihe internationaler Partner unterstützt, darunter die USA, Kanada, Großbritannien, Italien, Frankreich, Finnland, Malta und Spanien.

Im Rahmen eines Side-Events der 21. Vertragsstaatenkonferenz übergab der Generaldirektor der Organisation für das Verbot von Chemischen Waffen (OVCW), Botschafter Ahmet Üzümcü, der deutschen Delegation eine Plakette als Anerkennung für Deutschlands Engagement bei der Vernichtung libyscher Chemiewaffen.