Remembrance Day 2016 – Gemeinsames Gedenken an Chemiewaffenopfer

Gedenkfeier am 30. November vor der OVCW Bild vergrößern Bo. Israng, Generaldirektor Üzümcü, nld. Botschafter Wilke und stv. Bürgermeister Baldewsingh (v.r.n.l.) bei der Kranzniederlegung am Denkmal für die Opfer von Chemiewaffen. (© OPCW)

 Mit einer feierlichen Gedenkveranstaltung erinnerten die OVCW und ihre Vertragsstaaten am 30. November 2016 an die Opfer von Chemiewaffen.

Neben OVCW-General-Direktor Üzümcü, dem niederländischen Botschafter Wilke und dem stv. Den Haager Bürgermeister Baldewsingh hielt auch der diesjährige Vorsitzende der Vertragsstaatenkonferenz der OVCW, der deutsche OVCW-Botschafter Dr. Christoph Israng, eine Ansprache zum Gedenken an die Opfer chemischer Kriegsführung.

Botschafter Israng sprach dabei insbesondere das Leid der Opfer und ihrer Angehörigen an. Mit Bezug auf den Namen des Raumes, in dem die Veranstaltung stattfdand (Ypern-Saal), erinnerte er auch an die deutsche Rolle beim Einsatz von Chemiewaffen im 1. Weltkrieg. Die Erfolge der OVCW zeigten, dass die Menschheit aus den Schrecken der Vergangenheit gelernt habe. Wie die jüngsten Berichte über Chemiewaffeneinsätze in Syrien unterstrichen, seien die Gefahren, die von Chemiewaffen ausgingen, aber noch keineswegs vollständig gebannt. Die OVCW und ihre Vertragsstaaten müssten hier noch weitere Anstrengungen unternehmen.